Das Rohringer-Lab beschäftigt sich mit der Einheilung von kardiovaskulären Implantaten mit dem Hauptfokus auf der Rolle des umliegenden Fettgewebes. Das Ziel ist, die Funktion des Fettgewebes nach der Implantation vollständig zu entschlüsseln und durch gezielte Therapieansätze die Eigenschaften des Fettgewebes so zu modulieren, dass die Einheilung der Implantate signifikant verbessert wird. Dabei sollen auch Erkenntnisse für die Entwicklung von neuen Biomaterialien gewonnen werden. Die Entwicklung von in vitro Methoden, um die Interaktion von Biomaterialien mit vaskulären und Fettzellen zu untersuchen, ist ein weiterer Schwerpunkt des Labs.
Dabei verbinden wir fortgeschrittene 2D und 3D Zellkulturmodelle mit molekularbiologischen Methoden und Ergebnissen aus in vivo Studien in einem translationalen Forschungskontext. Die Entwicklung von neuen in vitro Methoden, um die Interaktion von Biomaterialien mit relevanten Zelltypen zu untersuchen, ist ein weiterer Schwerpunkt des Labs.
Aktuelles
Unsere Forschungsschwerpunkte
Der wissenschaftliche Fokus des Rohringer-Labs liegt auf der Untersuchung komplexer Interaktionen von Biomaterialien und Gewebe.
- Mechanismen der Biomaterial-Gewebe-Interaktion bei kardiovaskulären Implantaten
- Rolle des perivaskulären Fettgewebes bei Entzündung, Heilung und Remodeling
- Extrazelluläre Vesikel als Vermittler der Zellkommunikation nach Implantation
- Identifikation neuer therapeutischer Zielstrukturen zur Verbesserung der Implantateinheilung.
Unsere Arbeiten zielen darauf ab, neue Erkenntnisse zu gewinnen, die langfristig zur Verbesserung von kardiovaskulären Implantaten führen.
“In our research laboratory, we aim to identify pressing clinical needs in order to combine various disciplines and therapeutic approaches and thereby develop sustainable strategies to improve patients’ health.”
Kooperationen
Das Rohringer-Lab arbeitet eng mit nationalen und internationalen Kooperationspartnern im universitären und außer-universitären Bereich zusammen:
- Christian Grasl (Medizinische Universität Wien, Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik)
- Wolfgang Holnthoner und Peter Dungel (Ludwig Boltzmann Institut für Traumatologie- Das Forschungszentrum in Kooperation mit der AUVA)
- Stefan Baudis (TU Wien, Institut für angewandte Synthesechemie)
- Silvio Kau-Strebinger (VetMedUni Wien, Institut für Morphologie)
- Dávid Kovács (Albert Szent-Györgyi Medical School, Department of Biochemistry, University of Szeged)
- Andreia Pereira (University of Porto, i3S)
Bei Interesse an neuen Kooperationen freuen wir uns jederzeit über eine Kontaktaufnahme per Email