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Forschungsgruppe Bergmeister

Kleinlumige Gefäßprothesen

In den letzten Jahrzehnten wurden verschiedene Materialien und Oberflächenmodifikationen untersucht, um die Offenheitsraten von synthetischen Implantaten zu verbessern. Trotz intensiver Bemühungen sind autologe, von den PatientInnen stammende Gefäßersatzmaterialien den künstlichen Biomaterialien nach wie vor überlegen. Unser Ziel ist es, neue Implantate mit guter Langzeitfunktion für den Ersatz von kleinkalibrigen Gefäßen zu entwickeln.

Biomaterialien aus extrazellulärer Matrix (ECM)

Biologische Materialien, die aus extrazellulärer Matrix bestehen, wirken auf Grund ihrer Struktur und Zusammensetzung vorteilhaft auf Zellbesiedelung und Zellwachstum. Deshalb sind extrazelluläre Matrixprodukte ein sehr gutes Ausgangsmaterial für die Herstellung von Biomaterialien für die Geweberegeneration. Neben tierischem Gewebe hat die menschliche Plazenta große Vorteile als Gewebequelle, da sie menschlichen Ursprungs ist und als klinisches Abfallprodukt zur Verfügung steht.

Biomaterialprüfung

Biokompatibilität und Langzeitfunktion von Biomaterialien sind die wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Anwendung von Implantaten. Neben der herkömmlichen Prüfung von Biomaterialien evaluieren wir neue Bewertungsmethoden, um die Wechselwirkung zwischen EmpfängerInnen und Biomaterial besser zu charakterisieren.

  • Zentrum für Biomedizinische Physik und Biomedizinische Technik, Medizinische Universität Wien: H. Schima, C. Grasl, M. Stoiber
  • Institut für Angewandte Synthetische Chemie, Technische Universität Wien: R. Liska, S. Baudis, K. Ehrmann
  • Klinische Abteilung für Kardiologie, Medizinische Universität Wien: Johann Wojta, Phillip Hohensinner
  • Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Medizinische Universität Wien: H. Kiss        
  • Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien: K. Kratochwil
  • Department für Pathobiologie, Veterinärmedizinische Universität: I. Walter
  • Ludwig Boltzmann Institut für experimentelle und klinische Traumatologie: H.Redl
  • Technikum Vienna: A. Teuschl
  • Medizinische Universität Graz: S. Hallström
  • Universität Porto, INEB, Portugal: I. Concalves
  • Universität Heidelberg, BG — Unfallklinik Ludwigshafen, Deutschland: U. Kneser
  • Tufts University, USA: D. Kaplan